Am 8.7.2016 veranstaltete die Jugendfeuerwehr Lühnde gemeinsam mit der Kinderfeuerwehr Groß-Lobke/Ummeln/Wätzum eine Ferienpassaktion. Bei dieser nahmen 19 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 13 Jahren teil. Zu Beginn wurden die Teilnehmer in 2 Gruppen eingeteilt, die Kinderfeuerwehr übernahm die Kinder im Alter von 6 – 8 Jahren und die JF die von 9 – 13 Jahren.

Die Kinderfeuerwehr brachten den Kleinen spielerisch das Lobker Feuerwehrauto sowie dessen Beladung nah. Es wurde in zwei Gruppen gegeneinander verschiedene Gegenstände gesucht und bei auffinden dieser, mussten bestimmte Aufgaben, wie Singen oder Zielschießen mit der Kübelspritze, absolviert werden.

Die Aktion der Jugendfeuerwehr stand im Zeichen des Mottos “experimentieren und löschen”. Dafür wurden an der ersten Station verschiedene Experimente für die Jugendlichen vorbereitet, die diese durchführen konnten. So wurden mit Haushaltsmitteln “Feuerlöscher”, die mit CO2 oder Schaum löschen, erschaffen und Teelichter bzw. brennende Flüssigkeiten gelöscht. An der zweiten Station wurde den Jugendlichen verschiedene Löschmittel der Feuerwehr gezeigt. So durften ein Feuerlöscher sowie verschiedene Hohlstrahlrohre ausprobiert werden. Highlight dieser Station war das eigenständige bekämpfen eines Kleinbrandes mit Hilfe eines D- bzw. C-Hohlstrahlrohrs.

An der dritten Station gab es für alle Teilnehmer noch eine Vorführung wie man einen Fettbrand löschen sollte bzw. was geschieht, wenn man diesen mit Wasser löscht.

Fettbrand

Fettbrand

Außerdem wurde noch gezeigt was bei einem Magnesiumbrand geschieht und wie gefährlich Sprühdosen sein können, wenn man diese erhitzt. Es konnte das ein oder andere erstaunte Gesicht beobachten werden.

Magnesiumbrand

Magnesiumbrand

Am Ende ließen wir die Aktion bei einem Snack, bestehend aus Wurst, gemeinsam ausklingen. Insgesamt kann man sagen das es eine gelungene Aktion war, die Kinder sehr viel Spaß hatten und rundherum begeistert waren. Sicherlich haben sich hier schon einige Interessenten innerhalb der Gemeinde gefunden, die auf ihren ersten Dienst warten.

Frederick Bettels

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